[Rezension] Das Feuerzeichen von Francesca Haig

12/11/2015








Autor: Francesca Haig

Titel: Das Feuerzeichen
Verlag: Heyne fliegt
Seitenanzahl: 480
Genre: Dystopie
ISBN: 978-3-453-27013-8
Preis: 16,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.

Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben … (Quelle: randomhouse)

Meine Meinung

 
Für Das Feuerzeichen hat Francesca Haig eine ganz besondere Welt erschaffen! Das Leben nach einer nuklearen Katastrophe ist ein ganz anderes als heute. Die Charaktere sehen sich ähnlichen Umständen, wie im Mittelalter gegenüber. Alles aus dem Vorher ist ein Tabu und damit verboten, dazu zählen die Gebäude und auch Elektrizität. Auch die menschliche Rasse erlebt Veränderungen. Die Menschen werden nur noch als Zwillinge geboren. Einer von ihnen mit einem Makel, der andere gesund. Dadurch wird die Menschheit in die Alphas und Omegas unterteilt, die nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander können. Besonders spannend ist das Band zwischen ihnen, denn stirbt einer der Zwillinge, stirbt auch der andere.
 
In dieser Welt lebt auch Cass, ein Omega-Mädchen, mit einem ganz besonderen Makel. Doch für sie ist diese Unterteilung der Menschheit nicht akzeptabel. Cass war mir ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist zurückhaltend, mitfühlend und mutig. Ich hoffe sehr, dass sie in den nächsten Bänden noch an Selbstbewusstsein und Stärke gewinnt. Auch die anderen Charaktere waren sorgfältig ausgearbeitet. Alle Charaktere umgibt eine geheimnisvolle Aura und ich bin mir sicher, dass sie noch einige Überraschungen bereithalten.
 
Der Schreibstil von Francesca Haig hat mir gut gefallen. Ich konnte mir die neu erschaffen Welt sehr gut vorstellen und auch die Umgebung und Landschaft waren sehr gut beschrieben. Das Buch hatte viele sehr interessante Aspekte, aber Spannung kam mir leider etwas zu kurz. Ich habe die ganze Zeit auf einen großen Knall gewartet, aber die spannenden Momente sind leider eher dahingeflossen. Dadurch kam mir das Buch insgesamt etwas langatmig vor, obwohl ich das nicht auf eine bestimmten Stelle/Situation beziehen kann. Ich vermute, dass die Autorin sich viele spannende Momente für die folgenden Bücher aufgehoben hat. In diesem ersten Teil konnte man die Welt und die Charaktere gut kennenlernen. Ein Cliffhanger am Ende des Buches, der einen neugierig auf mehr macht, blieb leider aus. Ich bin trotzdem gespannt, wie diese Verstrickung der Zwillinge und die verhärteten Fronten aufgelöst werden!
 

Fazit


 Ein toller Auftakt einer Dystopie in einer sehr besonderen Welt!
 
 

 
 
Vielen Dank an Heyne-fliegt für dieses Rezensionsexempar!

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1 Kommentare

  1. Huhu Meiky,
    ich empfand es leider auch öfters als langatmig, deswegen hat es bei mir auch nicht so gut abgeschnitten...
    Liebe Grüße

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