[Rezension] Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch von Sabine Zett*

2/07/2017









Autor: Sabine Zett

Titel: Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 320
Genre: Roman
ISBN: 978-3-641-10972-1
Preis: 7,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Elisa ist thirty something – also eigentlich, wenn man’s ganz genau nimmt, schon ein paar Jahre drüber –, Mutter eines »Pubertäts-Aliens«, Tochter zweier rüstiger Rentner und Schwiegertochter einer durchgeknallten Patronin, die sich mindestens für Queen Mum hält und Elisa Knüppel zwischen die Beine wirft, wo’s nur geht. Als wäre es damit nicht schon genug, benimmt sich plötzlich auch noch Elisas Ehemann Alex äußerst seltsam – heimliche Handytelefonate und überraschende »Dienstreise« nach Paris inklusive. Hat Alex etwa eine Affäre? Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und bläst zum Gegenangriff …


Meine Meinung

 
Jeder, der auf der Suche nach einen lustigen und unterhaltsamen Buch für zwischendurch ist, ist bei Elisa und ihrer chaotischen Familie auf jeden Fall genau richtig! Ich musste teilweise wirklich laut auflachen, weil Elisa wirklich von einer amüsanten Situation in die nächste kommt.

Elisa steht eigentlich mitten im Leben. Sie hat einen pubertierenden Alien und einen eher verschlossenen Ehemann zu Hause. Als wäre das nicht schon genug, ist Elisa auch noch mit gesundheitsfanatischen Eltern und einen wahren Tyrannin als Schwiegermutter gesegnet. Die Geschichte bietet viele Handlungsstränge mit wirklich gutem Unterhaltungscharakter: Sei es der vermutlich betrügende Ehemann, dem man auf die Schliche kommen möchte, oder das Leben mit einer rüstigen Renterin, die nicht nur alles besser weiß, sondern auch auf ihre Selbstständigkeit besteht. Es hat wirklich Freude bereitet Elisa durch diese "schwere" Zeit zu begleiten und ihre Familie kennenzulernen. 

Elisa war mir als Charakter sehr sympathisch. Ihre Reaktionen auf die verschiedenen Geschehnisse und Hindernisse fand ich sehr nachvollziehbar. Wie sie mit ihren Schulkindern und den familienangehörigen Rentnern umgegangen ist, empfand ich ebenfalls als sehr authentisch. Auch wenn natürlich das ein oder andere Klischee bedient wird, wie zum Beispiel "der Ehemann, der einfach nicht kommuniziert" oder "die überdrehte beste Freundin, die alles zwischen liebenswert und verrück ist", war die Geschichte genauso, wie sie ist, für mich stimmig!

Der Schreibstil der Autorin war dementsprechend sehr einfach gehalten und ich bin sehr schnell durch die Seiten geflogen! Sabine Zett hat es meiner Meinung nach geschafft, neben den lustigen Stellen auch die notwendige Ernsthaftigkeit einzubringen. Ich denke, jeder, der solch ein Buch in die Hand nimmt, weiß, was ihn in etwa erwartet. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Ich hätte zumindest nicht gedacht, dass mich das Buch so zum Lachen bringt! Alles in allem bin ich einfach begeistert von der Geschichte und freue mich darauf noch weitere Bücher der Autorin entdecken zu können!


Fazit


Ein kurzlebiges Buch, das sehr gute Unterhaltung verspricht!
Mich hat diese amüsante Geschichte auf jeden Fall sehr zum Lachen gebracht!





Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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