[Rezension] Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit dir von Pippa Wright*









Autor: Pippa Wright

Titel: Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit dir
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 448
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7341-0262-2
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Esther und Laura sind die besten Freundinnen seit sie sieben Jahre alt sind, und auch Jahre später stehen sie einander noch immer sehr nah. Als Esther erfährt, dass Laura spurlos verschwunden ist, lässt sie alles stehen und liegen und macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin. Der einzige Hinweis, den sie hat, ist eine kryptische E-Mail von Laura: »Ich lasse mich von Drew Barrymore leiten – wie immer, du weißt schon.« Um zu verstehen, was passiert ist, und was um Himmels willen Drew Barrymore damit zu tun hat, muss Esther in die Vergangenheit blicken – zurück zu den Geheimnissen, die ihre Freundschaft verbinden … (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

 
Normalerweise habe ich die Bücher von Pippa Wright wirklich gerne gelesen. Ihre bisherigen Büchern waren immer leicht und spritzig mit einer Portion Humor. Ich bin davon ausgegangen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten wird, aber leider war hier alles anders.

Die Geschichte handelt von Esther und Laura - zwei Freundinnen, die sich schon von Kindesbeinen an kennen. Abwechselnd wird aus der heutigen Zeit berichtet, in der Laura spurlos verschwunden ist, und der Vergangenheit. Durch die Vergangenheit lernt man die beiden Frauen, die heute um die 30 sind, sehr gut kennen. Leider hat mir die Rückblende aber nicht geholfen ihre Freundschaft zu verstehen. Aus den Gegenwartsszenen weiß der Leser ja, dass sie auch heute noch beste Freundinnen sind. Warum ist mir allerdings ein Rätsel. Für mich war Laura eine intrigante Zicke, die alles nur zu ihrem Vorteil ausnutzt. Sie macht in der Vergangenheit echt Dinge, die ich in keiner Freundschaft akzeptieren würde! Daher fiel es mir wirklich schwer das Ganze nachzuvollziehen. Esther dagegen ist als Jugendliche etwas dicklicher und daher ihr ganzes Leben lang eher unsicher und folgsam. Da sie selbst aber auch schon in der Vergangenheit merkt, was für eine schlechte Freundin Laura ist, waren sie mir beide absolut unsympathisch. Dadurch wirkte die ganze Geschichte für mich leider ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Auch der Handlungen der Gegenwart, waren für mich sehr zweitrangig und recht unglaubwürdig.

Der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hat mir an sich gut gefallen. Schade war nur, dass sich 95% des Buches um die (abstruse) Freundschaft von Esther und Laura dreht. Das Verschwinden von Laura spielt in dem Buch eigentlich kaum eine Rolle. Auch die Auflösung fand ich leider wenig gelungen. Der Humor der anderen Bücher war hier überhaupt nicht spürbar. Die Autorin scheint mit "Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit dir" einen ernsteren Roman geschrieben zu haben. Leider habe ich auch unter dem Titel einfach etwas anderes erwartet. Der Schreibstil war aber trotzdem gewohnt gut und man konnte die Geschichte flüssig lesen. Trotzdem habe ich immer wieder überlegt das Buch abzubrechen, weil mich die Charaktere so sehr genervt haben.

Da beide Charaktere große Drew Barrymore Fans sind, gab es sehr viele Anspielungen aus ihren Filmen und aus ihrem Leben, was mir persönlich gut gefallen hat. Die Verknüpfung der Geschichte mit dem Star fand ich sehr gut gemacht und einfach mal etwas besonderes. Trotzdem fand ich das Buch alles in allem enttäuschend.

 

Fazit


Leider habe ich von dem Buch etwas ganz anderes erwartet.
Für mich war die im Zentrum stehende Freundschaft leider auch der Grund, warum mir das Buch nicht gefallen hat..
 



Vielen Dank an blanvalet für dieses Rezensionsexemplar!




[Rezension] Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes








Autor: Jojo Moyes

Titel: Ein ganz neues Leben
Verlag: Wunderlich
Seitenanzahl: 528
Genre: Roman
ISBN: 978-3-8052-5094-8
Preis: 19,95€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.
(Quelle: Rowohlt)


Meine Meinung

Auch wenn mich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht so begeistern konnte wie viele andere, war ich gespannt darauf wie es mir Lou weitergeht. Leider konnte mich aber auch die Weiterführung der Geschichte nicht so recht von Hocker hauen.


Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil!
Nach dem Tod von Will ist Lou am Boden zerstört. Sie versucht zwar ihr Leben weiterzuleben, aber so wie es mit Will war, will es einfach nicht gelingen. Sie hat einen schrecklichen Job und verliert sich immer wieder in der Trauer um Will. Sie besucht eine Trauer-Gruppe, die ihr helfen soll wieder auf die richtige Bahn zu kommen, aber es sind vor allen Dingen andere Ereignisse, dir ihr helfen wieder zu sich zu finden. Ich hatte mir unter dieser Fortsetzung einen sehr lebensbejahenden Roman vorgestellt, den ich aber nicht wirklich erhalten habe. Lousia war mir in dieser Geschichte nahezu unsympathisch, obwohl ich sie eigentlich mal ganz gerne mochte. Ich fand ihre Handlungen einfach ziemlich oft daneben, sodass das ganze Buch darunter gelitten hat. Auch die neue Verbindung, die sich zu Will auftut, ging mir persönlich leider ziemlich gegen den Strich. Ich kann verstehen warum die Autorin sich dazu entschieden hat, aber mir wäre eine andere Fortsetzung einfach lieber gewesen.

Irgendwie war die Geschichte für mich sehr langweilig und wenig aufregend. Lediglich kurz vor Schluss wurde es mal etwas interessant. Eigentlich hatte ich das Buch angefangen zu lesen, bin dann aber auf das Hörbuch umgestiegen, weil es mir zu öde war und meine Leselust gänzlich verflogen ist. Gegen den Schreibstil von Jojo Moyes gibt es wie immer nichts auszusetzen, aber der Rest war für mich leider wenig überzeugend. 


Fazit


Leider eine sehr langweilige und wenig unterhaltsame Fortsetzung!






Neuzugänge aus dem Juli - Teil 2



Im Juli sind wirklich wieder sehr viele Bücher bei mir eingezogen.. Ich gebe es zu! Trotzdem möchte ich euch noch den zweiten Teil meiner Neuzugänge präsentieren. Drei der Bücher waren nämlich echte Herzenswünsche, die schon laaaaaange auf meiner Wunschliste standen. Wenn man sich so einen Wunsch dann erfüllt (oder eben drei), ist das was ganz besonderes, findet ihr nicht? Ich schätze ihr könnt nachvollziehen, wie sehr ich mich über meine neuen Schätze freue :)


Hier meine letzten sechs Bücher aus dem Juli:



Herz aus Glas von Kathrin Lange
Seitenzahl: 416; Erscheinungsdatum: Januar 2014; ISBN: 978-3-401-06978-4

Klappentext:
Juli ist wenig begeistert, die Winterferien auf Martha’s Vineyard verbringen zu müssen. Auf der Insel trifft sie den verschlossenen David, dessen Freundin bei einem Sturz von der Klippe ums Leben kam. Bald erfährt Juli, dass ein Fluch für den Tod weiterer Mädchen verantwortlich sein soll. Nachts hört sie flüsternde Stimmen. Als sie sich in David verliebt, merkt sie nicht, welche Gefahr dies bedeutet. (Quelle: Arena Verlag)


Herz in Scherben von Kathrin Lange
Seitenzahl: 384; Erscheinungsdatum: Januar 2015; ISBN: 978-3-401-60005-5

Klappentext:
Ein Schuss hallt in Davids Kopf wider. Plötzlich ist die Erinnerung da und er weiß nicht, ob sie etwas mit Charlies Tod und den schrecklichen Ereignissen auf Martha’s Vineyard zu tun hat. Fünf Monate sind seitdem vergangen, aber nun zieht eine dunkle Ahnung David mit Macht auf die Insel zurück. Seine Freundin Juli folgt ihm voller Sorge. Doch entgegen aller Befürchtungen ist es nicht der Inselfluch, der den beiden das Leben schwer macht, sondern die arrogante Lizz. Sie tut alles, um Juli von Davids Seite zu verdrängen. Als dann plötzlich eine Mädchenleiche auftaucht, beginnt Juli zu zweifeln. Was geschah wirklich im Winter auf den Klippen? Und welche Rolle hat David dabei gespielt? (Quelle: Arena Verlag)




Das Seehaus von Kate Morton
Seitenzahl: 608; Erscheinungsdatum: Februar 2016 ; ISBN: 978-3-453-29137-9

Klappentext:
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist, dass die Familie das Anwesen für immer verlässt. Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld … (Quelle: randomhouse)



Das Juwel - Die Gabe von Amy Ewing
Seitenzahl: 448; Erscheinungsdatum: August 2015; ISBN978-3-8414-2104-3

Klappentext:
Violet lebt in Armut, aber sie hat eine besondere Gabe. Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist … Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken. Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel. (Quelle: Fischer Verlage)




Sommer in St. Ives von Anne Sanders*
Seitenzahl: 416 ; Erscheinungsdatum: Mai 2016 ; ISBN: 978-3-7645-0546-2

Klappentext:
Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen … (Quelle: randomhouse)



Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit von Pippa Wright*
Seitenzahl: 448; Erscheinungsdatum: Juli 2016 ; ISBN 978-3-7341-0262-2

Klappentext:
Esther und Laura sind die besten Freundinnen seit sie sieben Jahre alt sind, und auch Jahre später stehen sie einander noch immer sehr nah. Als Esther erfährt, dass Laura spurlos verschwunden ist, lässt sie alles stehen und liegen und macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin. Der einzige Hinweis, den sie hat, ist eine kryptische E-Mail von Laura: »Ich lasse mich von Drew Barrymore leiten – wie immer, du weißt schon.« Um zu verstehen, was passiert ist, und was um Himmels willen Drew Barrymore damit zu tun hat, muss Esther in die Vergangenheit blicken – zurück zu den Geheimnissen, die ihre Freundschaft verbinden … (Quelle: randomhouse)




Kennt ihr eines der Bücher?
Welches könnt ihr mir empfehlen?


[Rezension] Sommer in St. Ives von Anne Sanders*








Autor: Anne Sanders

Titel: Sommer in St. Ives
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 416
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7645-0546-2
Preis: 14,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen … (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

Von "Sommer in St. Ives" habe ich schon viele begeisterte Stimmen gehört. Mich hat vor allem das Cover sehr angesprochen, weil es wirklich Sommer und Urlaub schreit! Für mich klang der Klappentext etwas nach "Chic-Lit"-Literatur. Allerdings ist das Buch viel eher eine Familiengeschichte, die aber auch durchaus ihren Unterhaltungswert hat!

Lolas Großmutter zwingt die ganze Familie ihren gesamten Jahresurlaub für einen gemeinsamen Urlaub in Cornwell zu opfern. Auch Lolas Geschwister - eine Workaholicerin ersten Grades und ein künstlerisch-begabter Teenager - sind wenig begeistert von diesem Ausflug. Auch wenn ich anfangs schwer in die Geschichte reingekommen bin, war mit Lolas Familie von Anfang an sympathisch. Schade fand ich, dass sich die Einführung in die eigentliche Geschichte sehr gestreckt hat. Hat man diesen Anfang aber erstmal überwunden, bekommt man als Leser eine schöne Familie- und Liebesgeschichte! 

Besonders gut gefallen hat mir, dass es einerseits Kapitel aus Lolas Sicht in der Ich-Perspektive gegeben hat, aber auch immer wieder Kapitel über das Leben der Großmutter eingebettet wurden. Gerade diese Kapitel haben das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Das Verhalten und die Entscheidungen der Großmutter konnte ich allerdings nicht wirklich nachvollziehen. Teilweise war die Wut und Enttäuschung der restlichen Familienmitglieder wirklich nachvollziehbar. Trotzdem steckt auch in dieser Vergangenheit eine schöne Geschichte!

Lola selbst war mir als Charakter sehr sympathisch, auch wenn ich nicht jedem Gedanken und jeder Handlung zustimmen kann. Trotzdem ist sie ein liebes und verwirrtes junges Mädchen, womit sich jeder bestimmt irgendwo identifizieren kann. Den Spielort St. Ives fand ich wundervoll. Die Idylle und die Urlaubsstimmung sind beim Lesen sofort aufgekommen. Jetzt verspüre ich irgendwie den dringenden Wunsch auch in einen kleinen Küstenort in England Urlaub zu machen.

Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Der Wechsel der Perspektiven hat mir, wie gesagt, sehr gut gefallen. Die Kapitel hatte eine sehr angenehme Längen und die relativ große Schrift hat das Lesen leichter gemacht. Auch das Cover gibt die Stimmung des Buches wirklich gut wieder! Insgesamt ein sehr gelungener Roman, der mir persönlich aber ein bisschen zu wenig Emotionen transportiert hat.


Fazit


Auch wenn ich Anfangsschwierigkeiten mit der Geschichte hatte, hatte ich doch auch schöne Lesestunden in St. Ives! Auf jeden Fall habe ich mich gut unterhalten gefühlt!




Vielen Dank am blanvalet für dieses Rezensionsexemplar!

[Rezension] Liebe ist was für Idioten. Wie mich von Sabine Schoder









Autor: Sabine Schoder

Titel: Liebe ist was für Idioten. Wie mich
Verlag: Fischer Verlage
Seitenanzahl: 352
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-7335-0151-8
Preis: 12,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet. 
 Wirklich. 
Kein großes Ding. 
So was passiert. 
Aber ausgerechnet ihr? 
Nein! 
Ganz. 
Sicher. 
Nicht. 

 Oder vielleicht doch?

(Quelle: Fischer Verlage)

Meine Meinung

Normalerweise können gehypte Bücher in mir nie die Begeisterung hervorrufen, wie dies bei den meisten Lesern der Fall ist. Da mich aber der Titel dieses Buches einfach zu neugierig gemacht hat, habe ich es nun doch gelesen - und ich muss sagen zum Glück! Ich hätte niemals erwartet, dass mich die Geschichte so mitnimmt und überrascht!

Anfangs tat mir Viki echt leid. Sie hat die wichtigste Bezugsperson in ihrem Leben verloren und nichts ist mehr so wie es sein sollte. Ihr Vater ist ein Arsch und sie musste sich quasi alleine großziehen. Auch ihre Feier zum 17. Geburtstag ist nicht wirklich so, wie sie sich das vorgestellt hätte. Zusammen mit ihren Freunden muss sie den Abend in einer Kneipe verbringen, in der ausgerechnet eine Band ihrer Schule spielt. Doch für die vielen billigen Mädchen, die sich an die Musiker ranschmeißen hat Viki nichts übrig. Sie verachtet die Musik und die Leute, die sie machen. Trotzdem kommt sie dem Sänger der Band an diesem Abend viel näher als sie es jemals gedacht hätte.

Viki habe ich einfach geliebt. Sie hat eine harte Schale, die sie unter Sarkasmus und Ironie versteckt, aber trotzdem merkt man schnell, dass sie ein herzensguter Mensch ist. Neben der typischen Unsicherheit eines Teenies ist sie aber auch unglaublich stark und tapfer. Auch Jay konnte ich von Anfang an ins Herz schließen und so auf dieser wunderbaren Liebesgeschichte dahingleiten.

Niemals hätte ich gedacht, dass dieses Buch so mitreißend, gefühlvoll und unerwartet ist. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht! Nur das Ende konnte mich leider nicht so richtig zufriedenstellen. Da hätte ich mir irgendwie einen anderes Ausgang gewünscht.. Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch ganz fest in meiner Herz geschlossen!

Der Schreibstil war locker-leicht und flüssig. Neben all der ironischen Stellen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, gibt es aber auch ernste oder gefühlvolle Szenen. Alles hat die Autorin für meinen Geschmack perfekt unter einen Hut gebracht! Die Geschichte und die Charaktere waren für mich durchweg authentisch!

Fazit


Ein durchweg gelungenes Jugendbuch voller Gefühl, Ironie und dem Ernst des Lebens!
Ein tolles Debüt mit einzigartigen Charakteren!