[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan








Autor: David Levithan

Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Verlag: FJB
Seitenanzahl: 416
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-596-81156-4
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

 Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

 Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?
(Quelle: Fischer Verlage)


Meine Meinung

So ganz konnte ich mir auch nach Lesen des Klappentext nicht vorstellen, was mich in dieser Geschichte erwartet. Die vielen begeisterten Stimmen haben mich aber trotzdem veranlasst das Buch unbedingt einmal lesen zu wollen. Letztendlich habe ich mir das Buch allerdings als Hörbuch angehört und bin sehr froh über diese Entscheidung! Der Sprecher hat die doch teilweise sehr abwegige Geschichte absolut authentisch wiedergegeben!

A erwacht jeden morgen in einem anderen Körper. Dabei ist es egal, ob dieser Körper weiblich oder männlich ist. A switcht zwischen allen möglichen Körpern in seiner Region und Altersklasse und muss lernen mit dem jeweiligen Leben für diesen einen Tag aus zu kommen ohne Spuren zu hinterlassen. Dabei bekommt der Leser Einblicke in das Leben des jungen A, der seine Wandlungen noch nicht versteht, und darin, was passiert, wenn A eines Tages doch Spuren hinterlassen will. 

Im Körper eines egozentrischen Jungens begegnet A Rihannon, einem unsicheren und gutgläubigen Mädchen. Doch leider ist sie auch die Freundin dieses unsympathischen Jungens und A will alles darin setzten ihr wenigsten an diesem Tag besondere Momente zu schenken. Doch als A am nächsten Morgen in einem anderen Körper erwacht, bekommt er dieses lebensfrohe Mädchen nicht aus dem Kopf und versucht sich wider besseren Wissens ihr zu nähern. 

Auch wenn die Grundidee erstmal sehr abwegig klingt, konnte mich David Levithan hiermit komplett überzeugen. Es werden Gedankengänge und Ideen aufgeworfen, die zeigen, dass sich der Autor wirklich viele Gedanken um die Folgen einer solchen Wandlung gemacht hat. Die ganze Darbietung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und war sehr leicht nachzuvollziehen. Lediglich die ganzen Namen und Personen, die A im Laufe des Buches annimmt, waren mir etwas zu viel. Alles in allem finde ich die Idee und die Umsetzung dieses Buches von Vorne bis hinten gelungen. Vor allem das Ende hat mich wirklich begeistert!

Fazit


Eine unfassbar interessante Thematik, die den Leser an vielen Stellen zum Nachdenken anregt und ihn in abwegige Gedankengänge stürzt! 



[Rezension] Die Blutmauer von Raimon Weber








Autor: Raimon Weber

Titel: Die Blutmauer
Verlag: Ullstein
Seitenanzahl: 272
Genre: Thriller
ISBN: 9783548288369
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt. Hilfe erhofft sich Martin Keil von der Gerichtsmedizinerin Anne Rösler, mit der er ein Verhältnis hat. Beide sind in einem staatlichen Heim aufgewachsen. Was Keil nicht weiß: Der Täter hat sich bereits sein nächstes Opfer gesucht. Und es gibt Videoaufnahmen von der Tat. Keil traut seinen Augen kaum, denn er ist sich sicher, den Mörder zu erkennen ... (Quelle: Ullstein)


Meine Meinung

 
Ein Thriller, der zur Zeit der Grenzöffnung der DDR spielt, klangt für mich ziemlich spannend. Leider wurde dieses Potential für mich nicht ausreichend genutzt. Die kleinen Einblicke und Ideen, die der Autor in die Geschichte eingebracht hat, haben mir sehr gut gefallen. Leider waren sie mir aber insgesamt zu oberflächlich. 

Als Hauptkomissar Martin Keil seine Ermittlungen zu einem Mord an einem hohen Parteimitglied aufnimmt, ahnt er noch nicht worin er verstrickt wird. Erst als weitere Morde passieren und ihm die Videokassetten mit den gefilmten Morden erreichen, weiß er, dass er gezielt ausgewählt wurde. Schnell kann er nicht mehr auseinanderhalten wem er trauen kann und wer auf der Seite der Bösen steht. Aus diesem Grund begibt er sich alleine auf die Suche nach den Gründen für die Morde und gerät mitten in ein Wespennest des Bösen.

Leider haben mich aber vor allem diese Alleingänge ziemlich genervt. Ich denke einfach nicht, dass sich Polizisten ohne Waffen mitten ins Getümmel schmeißen. Es wurde zwar verdeutlicht warum er niemandem trauen kann, aber wirklich konsequent ist er dabei nicht. Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen, gerade weil ich weder den Hauptcharakter noch die Zusammenhänge realistisch fand.

Insgesamt wird in der ganzen Geschichte eher an der Oberfläche gekratzt. Die Beschreibungen von Personen fielen sehr kurz und knapp aus und ich konnte mir kein richtiges Bild der handelnden Personen machen. Weder konnte ich Sympathien zu den Charakteren aufbauen, noch konnte ich wirkliches Interesse am Verlauf eines Charakters aufbauen. Lesen ließ sich das Buch zwar sehr schnell, aber die langen Kapitel finde ich trotzdem recht ungünstig. Das ganze Buch besteht nämlich lediglich aus 5 Kapitel, was auch bei so wenig Seiten einfach zu wenig sind.

Leider musste ich auch für das Ende noch ein Lesezeichen abziehen. Für mich war es einfach ein bisschen zu viel des Guten! Man hätte aus der Geschichte meiner Meinung nach wirklich mehr rausholen können und vor allem die Merkmale der DDR einfach noch mehr hervorheben können. So konnte mich das Buch leider nicht von sich überzeugen..


Fazit


Ein Thriller mit guten Ideen, die für mich aber nicht ausreichend genutzt und umgesetzt wurden. Leider ist die Geschichte insgesamt etwas zu oberflächlich geschrieben.



Vielen Dank an den Ullstein Verlag für dieses Rezenionsexemplar!

Mein Lesemonat Novemer 2016




Soll ich euch mal was sagen? Ich habe es tatsächlich geschafft einen Monat lang nur 4- und 5-Lesezeichen-Bücher zu lesen 👀 Ich konnte es eben selbst nicht glauben als ich es zusammensortiert habe! Ich hatte den ganzen Monat unglaublich viel zu tun und eigentlich hatte ich immer das Gefühl kaum etwas geschafft zu haben. Aber DAS Ergebnis ist doch einfach wunderbar 😁 So kann das diesen Monat gerne weitergehen!



Jetzt aber erstmal die Bücher, die ich im November gelesen habe:
(Der Titel führt zu meiner Rezension)









Statistik November
Gelesene Bücher: 8
Davon eBooks: 2
Davon Hörbücher: 2
Seiten insgesamt: 3667
Seiten pro Tag: 122
Anzahl gelesener Bücher dieses Jahr: 114




[Rezension] Lieblingsmomente von Adriana Popescu








Autor: Adrinana Popescu

Titel: Lieblingsmomente
Verlag: Piper
Seitenanzahl:384
Genre: Roman
ISBN: 978-3-492-30446-7
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Layla und Tristan verstehen sich auf Anhieb – als Freunde. Immerhin sind beide in festen Händen. Tristan bringt ihr abends Essen ins Büro, entführt sie auf seiner alten Vespa an die schönsten Stellen Stuttgarts und imitiert mit geworfenen Wunderkerzen Sternschnuppen, weil er weiß, dass Layla noch nie eine gesehen hat und zu viele ihrer Träume unerfüllt sind. Gemeinsam erleben sie Lieblingsmoment um Lieblingsmoment. Ob dies am Ende doch die große Liebe ist? (Quelle: Piper)


Meine Meinung


Viel zu lange schon musste "Lieblingsmomente" auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher versauern. Ich hatte im Vorfeld nur Gutes über dieses Buch gehört und wollte es unbedingt selbst lesen. Wie es dann aber immer so ist, haben sich viele andere Bücher dazwischen gemogelt. Nun endlich konnte ich dieses Buch verschlingen und bin, wie erwartet, begeistert!

Layla hat eigentlich alles, was man zum Glücklichsein braucht. Sie hat einen gut aussehenden, gut verdienenden Freund, mit dem sie eine gemeinsame Wohnung hat, eine beste Freundin, die ihr immer zur Seite steht, und sie hat sich als Fotografin selbstständig gemacht. Gerade Fotos spielen in dieser Geschichte eine große Rolle und ich fand es unglaublich toll Layla beim Fotografieren zu begleiten und mit ihr die Orte durch einen ganz bestimmten Blickwinkel zu betrachten. Auch wenn ich noch nie in Stuttgart war, konnte ich mir ihre Motive bildlich vorstellen und ihre Begeisterung verstehen. Leider ist aber nicht alles so rosig, wie sie sich selbst und ihre Freunde ihr das vorgaukeln und es braucht einen Anstoß von außen, damit auch Layla das bemerkt. Und dieser Anstoß ist Tristan, ein absolut sympathischer Typ, der Layla einen Lieblingsmoment nach dem nächsten schenkt.

Tristan ist mit Abstand mein Lieblingscharakter in diesem Buch! Er ist so ein herzensguter Mensch, dass man ihn einfach lieb haben muss. Auch Layla ist mir wirklich ans Herz gewachsen und vor allem die Szenen mit beiden zusammen habe ich geradezu inhaliert. Es ist so eine tolle, positive Geschichte, dass man sie eigentlich gar nicht aus der Hand legen kann. Ich habe jedes Zusammentreffen der beiden geradezu herbeigefiebert. Gerade das Ende fand ich wirklich überzeugend und ich bin froh, dass auch die Autorin der Meinung war, dass die Geschichte ruhig noch etwas weiter gehen kann! Ich freue mich schon sehr darauf Layla auf ihrer weiteren Reise begleiten zu können!


Fazit


Eine tolle Geschichte, um das alltägliche Leben und die Besonderheiten, die es einem schenken kann, wenn man sich darauf einlässt! Sie macht Mut zu Veränderungen und Lust seinen eigenen Lebenswünschen mehr Beachtung zu schenken!



Neuzugänge aus dem Oktober 2016 - Teil 2




Hier gibt es heute den zweiten Teil meiner Neuzugänge aus dem Oktober für euch! Diesmal sind es die etwas düsteren und spannenderen Bücher ;) Meinen ersten Teil mit den liebeshaltigen Büchern findet ihr sonst gerne nochmal <<hier>>.





















Wie immer: kennt ihr eines der Bücher?
Welches konnte euch begeistern? Ich freue mich auf eure Meinung!